WEBVTT

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Ich bin hier in Almería,

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einem der größten
Tomatenanbaugebiete der Welt,

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mit einem Schwerpunkt auf dem Export
nach ganz Europa.

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Hinter mir ist das Plastikmeer –

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so nennt man es hier.

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Wir züchten Tomaten
und auch andere Nutzpflanzen.

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Im Moment bin ich sehr in den
Züchtungsprozess involviert,

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prüfe die richtigen Merkmale
und erzeuge neue Sorten.

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Wir konzentrieren uns auf die Krankheitsresistenz,

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auf den Ertrag
und die richtige Form der Früchte,

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aber auch auf Qualitätsmerkmale
wie die Farbe der Früchte,

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den Geschmack und das Innere,
also wie sie aussehen,

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denn das ist für Verbraucherinnen
und Verbraucher wichtig.

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Wir bauen das gesamte
Züchtungsprogramm

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von Grund auf neu auf.

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Wir konzentrieren uns also auf Züchtungslinien
mit den richtigen Merkmalen.

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Außerdem beschaffen wir Material
aus der Genbank,

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prüfen die Kombinationsfähigkeit der Linien
zur Erzeugung von Hybriden,

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und wir müssen zusätzliche Marker
für wichtige Merkmale beschaffen.

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Vorher habe ich bei Pop Vriend Seeds in den
Niederlanden im Bereich Freilandkulturen gearbeitet

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und mich in der Saatgutabteilung
hauptsächlich mit der Produktion von Spinat

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und Bohnen beschäftigt.

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Die Fruchtkulturarten und die Freilandkulturen
haben gemeinsam, dass die Krankheitsresistenz

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bei beiden sehr wichtig ist,
aber sie sind zugleich recht unterschiedlich.

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Zum Beispiel

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ist die Geschwindigkeit in der Züchtung bei Fruchtgemüsearten
deutlich höher als bei Freilandkulturen.

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Außerdem handelt es sich bei den Fruchtkulturen um Nasskulturen,

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während die Freilandkulturen
trocken sind.

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Das bedeutet, dass die Ernte des Saatguts
ganz anders abläuft,

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und natürlich sind auch die Saatgutmengen
sehr unterschiedlich,

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ebenso wie die Dynamik der Anbauerinnen
und Anbauer und des Marktes.

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Was mir an meinem Job wirklich gefällt,
ist, dass ich mit meinen Händen

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und meinem Kopf arbeiten kann,
und das ist für mich eine perfekte Kombination.

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Außerdem kann ich
eine Menge lernen.

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Und die Idee, zu besseren Sorten beizutragen,
finde ich sehr reizvoll.
